Klassiker vs. Moderne: Schlägt Google die Autobeschriftung?

Auf der Suche nach geeigneten Marketingmaßnahmen setzen sich mittelständische Unternehmer heute zwangsläufig mit vielen Marketingstrategien auseinander. Neben digitaler Werbung stehen dann zum Beispiel Klassiker wie die Autobeschriftung zur Debatte.

Doch wie werbewirksam ist eine Autobeschriftung, wann funktioniert sie, und wäre es nicht besser, sein Werbebudget auch in digitale Werbung zu investieren? Wo liegen die Vor- und Nachteile klassischer Werbemaßnahmen verglichen mit Google-Werbung? Es lohnt sich, dieser Frage auf den Grund zu gehen.

Onlinemarketing vs. Marketing-Klassiker: Schlägt Google die Autobeschriftung?

Vom Leben in der Werbeflut

Gefühlt stößt man heute bei einer Fahrt durch die Stadt an fast jeder Ecke auf die Werbeaussage eines Unternehmens. Wirklich erinnern kann man sich im Nachhinein an sehr Wenige.

Bei mir punktet – zumindest in Sachen Autobeschriftung – der lokale Installateur. Sein Firmenname ist denkbar einfach, seine auffällig-quietschroten Sprinter mit der plakativen Firmenaufschrift begegnen mir bei fast jeder Besorgungsfahrt im Umkreis von 20 Kilometern. Trotzdem. Beim letzten Bedarfsfall kam die Konkurrenz zum Zuge, denn die war im ausschlaggebenden Moment eben präsenter. Sie sehen: So einfach ist das mit der Werbung leider nicht.

Es stimmt natürlich: Wie oft wir Werbung sehen, ist ausschlaggebend dafür, wie gut wir sie erinnern. Fahrzeugbeschriftungen können sich also anbieten, wenn Ihre Firma in einem lokalen Umfeld aktiv ist und über einen größeren Fuhrpark verfügt, der täglich auf der Straße unterwegs ist. Über Ihr Einzugsgebiet hinaus bleiben Sie damit jedoch „unsichtbar“.

Viel hilft viel? Das sagt die Marketingforschung

Zwischen 2.500 und 10.000 Werbebotschaften prasseln laut media.oekotest.de heute pro Tag auf einen Verbraucher ein. Das, was wir aktiv und bewusst davon wahrnehmen, ist tatsächlich viel weniger als man glaubt.

Wie auch das Beispiel mit der Installationsfirma zeigt, ist neben der Emotionalität heute die sogenannte „kontextuellen Relevanz“ wichtig, damit Werbung bei einem Kunden ankommt. Man geht also davon aus, dass der Kontext, in dem Werbung stattfindet, einen großen Einfluss darauf nimmt, ob sie funktioniert oder nicht. Kurz: Werbung wirkt dann am besten, wenn wir uns gerade in einer Umgebung befinden, die ideal zu einem beworbenen Produkt, unserer Befindlichkeit und unserem Bedarf passt.

Vor allem im Internet wird mehr und mehr kontextbezogen geworben. Auf Reiseportalen finden wir z.B. Anzeige für Outdoor-Bedarf, wenn wir einen schicken Maßanzug kaufen, steht die Werbung für die teure Armbanduhr bereit. Ideal holen Sie als werbetreibendes Unternehmen Ihre Kunden also in der Situation ab, in der diese konsumbereit und damit für Ihre Werbung maximal empfänglich sind!

Mit einer Autobeschriftung auf Ihrem Firmenwagen können Sie eine solche Situation nur bedingt aktiv herbeiführen. Auch wenn Sie über einen größeren Fuhrpark verfügen, wissen Sie schließlich nicht, was der hinter Ihren Wagen herfahrende Menschen gerade braucht.

An diesem Punkt kommen Suchmaschinendienste wie Bing, Google & Co. ins Spiel. Sie werben für ihren eigenen Dienst schließlich mit ihrer Fähigkeit, Nutzern genau in dem Moment Werbung einzublenden, in dem sie auf der Suche nach Produkten oder Dienstleistungen sind.

Wie funktioniert das im Online-Marketing?

Tatsächlich verfügen Werbenetzwerke heute über eine immense Ansammlung marketingrelevanter Daten ihrer Nutzer. Per Cookies erhalten sie Aufschluss über die zuletzt besuchten Seiten – und damit natürlich auch die Interessen eines Internetusers. Mit Online-Werbung in den relevanten Suchnetzwerken trifft man heute tatsächlich am ehesten auf Kunden, die gerade aktiv auf der Suche nach speziellen Angeboten sind. Mittlerweile erkennen Suchmaschinen sogar den Ort, an dem ein User sich gerade aufhält. So können sie regionale Angebote mit entsprechenden Werbeeinblendungen verbinden. Viele lokale Unternehmen mit Laufkundschaft nutzen deshalb heute schon Google Places, um besonders im mobilen Internet präsent zu bleiben.

Auch mit Google- oder Bing-Ads am klassischen Desktop-Browser haben Sie bei Ihrer Werbung die Chance, Kunden in dem Moment anzusprechen, in dem es darauf ankommt. Das gelingt bei der klassischen Werbung vom Citylight bis zum Klassiker Autobeschriftung tatsächlich nur in wenigen eher zufälligen Momenten.

Wie Sie sich im Dschungel der digitalen Werbung und Suchmaschinenmarketing zurechtfinden, erklären wir Ihnen gerne hier: www.aufseite1.com


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